Kollegiat*innen

Jose Luis Aguilar López-Barajas

Doktorand I Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jose Luis Aguilar López-Barajas ist seit März 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand Teil des Graduiertenkollegs. 2016 beendete er erfolgreich den Masterstudiengang “Zeitgenössische Geschichte” an der Complutense Universität Madrid. Von Februar bis Juni 2014 war er als wissenschaftliche Hilfskraft des Łech Wałęsa Institut Krakau tätig. Jose Luis Aguilar López-Barajas studierte von 2010 bis 2014 an der Universität Granada und an der Jagiellonen Universität in Krakau Geschichte.

Die Tourismusgeschichte in vergleichender Perspektive: Die DDR und Franco Spanien in den sechziger und siebziger Jahren

Das Projekt widmet sich der Tourismusgeschichte in der DDR und der spanischen Diktatur während der sechziger und siebziger Jahre. Es vergleicht die institutionellen Rahmenbedingungen des Tourismus, seine Ziele und die ideologischen Vorgaben der Regierungen. Außerdem wird auf die neuen touristischen Möglichkeiten der sechziger und siebziger Jahre eingegangen. Der Anstieg der Lebensstandards in beiden Ländern ermöglichte es den Bürgern, neue Wege des Tourismus zu erkunden - zum Beispiel mit dem Auto -, die weit von den offiziellen Kanälen entfernt waren. Im Anschluss daran stehen touristische Erfahrungen im Zentrum der Forschung. Sie vergleichen den Freiheitsgrad, den beide Diktaturen zuließen und wie sie von den Bürgern genutzt wurden.

Monographie

José Luis Aguilar López-Barajas,Los intelectuales y el Gulag. Aleksander Solzhenitsyn en la cultura española 1973-1982, (Apeiron Verlag) Madrid 2017.

Aufsätze

José Luis Aguilar López-Barajas, “Resistencia civil noviolenta. La lucha contra el Socialismo Real en Polonia”, in: Polis (2016), Vol. 15, Nr. 43, S. 203-227.

José Luis Aguilar López-Barajas, “La disidencia soviética tras el Acta Final de Helsinki. El caso de Solzhenitsyn en España”, in: Pérez Garzón/Juan Sisinio, La Historia ¿Lost in translation?. Actas del XIII congreso de Historia Contemporánea, Cuenca, Universidad de Castilla la Mancha, 2017, S. 859-871.

José Luis Aguilar López-Barajas, “Recursos digitales y aplicaciones telemáticas en los archivos militares: posibilidades para el estudio de las Historia del África Subsahariana y el Magreb”, in: Pérez Garzón/Juan Sisinio, La Historia ¿Lost in translation?. Actas del XIII congreso de Historia Contemporánea, Cuenca, Universidad de Castilla la Mancha, 2017, S. 3161-3173.

José Luis Aguilar López-Barajas, “RUIZ JIMÉNEZ, José Ángel. Y llegó la barbarie. Nacionalismo y juegos de poder en la destrucción de Yugoslavia, Barcelona, Ariel, 2016, 456 pp.”, Cuadernos de Historia Contemporánea (2016), Vol. 28, S. 474-475.

José Luis Aguilar López-Barajas, “El empleo de las redes sociales en la educación y las posibilidades que ofrecen los servicios de mensajería instantánea. El caso de Telegram”, Universidad de Málaga, I Congreso Virtual: La educación en el siglo XXI. März 2016.

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Martin Breternitz

Doktorand I Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Seit März 2017 ist Martin Breternitz wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Graduiertenkolleg „Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945“. Von August 2016 bis Februar 2017 erhielt er das Graduiertenstipendium der Weimarer Musikhochschule (Landesgraduiertenstipendium). Nach einem Studienaufenthalt in Italien absolvierte er in Weimar den Master of Arts im Profil „Geschichte des Jazz und der populären Musik“ an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. In Weimar arbeitete er zwischen 2013 und 2015 unter anderem am Lehrstuhl seines jetzigen Doktorvaters – Prof. Dr. Martin Pfleiderer – als wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Melodisch-rhythmische Gestaltung von Jazzimprovisationen“. Von 2007 bis 2012 studierte er in Leipzig systematische und historische Musikwissenschaft.

Jazz in der DDR – Musik, Szenen und Zwischentöne im Staatssozialismus am Beispiel der Region Thüringen

Jazz in der DDR war vielfältig, teils subversiv, oft nonkonformistisch und trug stets den Gedanken der Freiheit mit sich. Ihm gegenüber stand ein starrer Staatsapparat, dessen Kulturbehörden zwischen Repression, Kontrolle und Vereinnahmung changierten. Jazz war zu jedem Zeitpunkt der DDR-Geschichte gesellschaftlich, sowie künstlerisch vertreten, relevant, und bot ständige Reibungspunkte zwischen Staat und der dem Jazz geneigten Bevölkerung. Das Forschungsvorhaben untersucht mittels Theorien des Kulturtransfers die zeithistorischen Zusammenhänge, stilistische Aspekte und Aneignungsformen von Jazz einerseits, sowie andererseits die kulturbehördlichen Kontrollstrukturen und das Vorgehen gegen diese Musik und ihre Akteure. In einer breiten Regionalstudie über die Jazzszenen Thüringens, die sich aus Gemeinschaften und Netzwerken von Jazzfans und Jazzklubs konstituierten werden mit alltagsgeschichtlichem Zugang die Perspektiven von Menschen untersucht, die in einer Diktatur eigensinnig „ihre“ Musik hören, aufführen und veranstalten wollten.

Aufsätze

Martin Breternitz, Jazz in Jena. Eine musikaffine Szene zwischen Subkultur, Nonkonformismus und gesellschaftlicher Nische in den 1980er Jahren, in: Gerbergasse 18 (2017), 22 (2), S. 38-42.

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Olga Filippenko

Doktorandin I Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit September 2017 ist Olga Filippenko als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin Teil des Graduiertenkollegs. Von 2015 bis 2017 absolvierte Olga Filippenko das Masterstudium der Geschichtswissenschaft an der Nowosibirsker Staatlichen Universität in der Fachrichtung sozial-politische Geschichte Russlands. Sie war dabei Teil des wissenschaftlichen Seminars von Prof. Dr. Sergei Krasilnikow mit dem Forschungsthema: "Zwangsumgesiedelte Bauer in Westsibirien: die Vertreibung, die Unterbringung, die Anpassung in den Sondersiedlungen 1930 – 1936“.

Die Sondersiedler in Westsibirien 1945-1955

Im Rahmen des Projekts werden die grundlegenden Eigenschaften und Merkmale der Politik des stalinistischen Regimes in Bezug auf die Sondersiedlungen der Nachkriegszeit und die Reaktionen der Sondersiedler auf diese Politik analysiert. Untersucht werden sollen dabei im speziellen die Gründe, die unterschiedlichen Formen, das Ausmaß sowie die Folgen dieser Politik.

Aufsätze

Olga Filippenko, «Obraz» kulaka v predstavlenii regionalnykh vlastey (na osnove politicheskikh kharakteristik Maslyaninskogo rayona), Irkutskiy istoriko-ekonomicheskiy yezhegodnik, Irkutsk 2017, S. 274-84. https://elibrary.ru/item.asp?id=28852766 

Olga Filippenko, Konfiskatsiya imushchestva krestyan Maslyaninskogo rayona Zapadno-Sibirskogo kraya v 1930-1931 gg, Aktual'nyye problemy: vzglyad molodykh uchenykh: sbornik materialov Vserossiyskoy molodezhnoy nauchnoy shkoly-konferentsii (2016), S. 190 -98. http://elibrary.ru/item.asp?id=27294459

Olga Filippenko , Dokumentatsiya Zapsibkrayispolkoma o vosstanovlenii v grazhdanskikh pravakh trudposelentsev v 1935-1936 gg. kak massovyy istochnik: vozmozhnosti izucheniya, Irkutskiy istoriko-ekonomicheskiy yezhegodnik, Irkutsk 2016, S. 530-39. http://elibrary.ru/item.asp?id=25742171 

Olga Filippenko), Dezadaptivnoye povedeniye spetsposelentsev v Zapadnoy Sibiri pervoy poloviny 1930-kh godov: formy, dinamika, posledstviya, Aktualnyye problemy: vzglyad molodykh uchenykh: sbornik materialov chetvertoy vserossiyskoy molodezhnoy nauchnoy konferentsii, S. 196-204. http://elibrary.ru/item.asp?id=25540223

Olga Kanyshkova (Filippenko), Metodika izucheniya deloproizvodstvennoy dokumentatsii Zapsibkrayispolkoma o massovom vosstanovlenii v grazhdanskikh pravakh trudposelentsev v 1935-1936 gg, Sibirskiye arkhivy v nauchnom i informatsionnom prostranstve sovremennogo obshchestva: materialy mezhregionalnoy nauchno-prakticheskoy konferentsii, Novosibirsk 2015, S. 51-56.

Olga Kanyshkova (Filippenko), 'Mekhanizmy adaptatsii spetspereselentsev Zapadnoy Sibiri v 1936 godu (na primere Anzherskoy i Parabelskoy uchastkovykh komendatur) ', Repressirovannaya sibirskaya provintsiya, Novosibirsk 2013, S. 25-35.

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Christina Heiduck

Doktorandin I Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Christina Heiduck ist seit März 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Graduiertenkolleg, wo sie zudem für den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Christina Heiduck studierte in Krakau, Lublin und Jena. 2017 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ab. Von 2014 bis 2017 war sie als Wissenschaftliche Hilfskraft am Imré Kertesz Kolleg beschäftigt und erhielt 2016 ein Stipendium der Gesellschaft für Studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS).

Die Kosmonauten als Helden der Moderne in der DDR und der Volkrepublik Polen - 
Sigmund Jähn und  Mirosław Hermaszweski

Die Ikonografie verschiedenster Persönlichkeiten durchzog das alltägliche Leben in den sozialistischen Ländern wie ein rotes Band. Kommunistische Gründerväter, Kosmonauten oder außergewöhnliche Sportler wurden nicht nur für ihre Leistungen gefeiert, sondern auch für das System instrumentalisiert. Der Glanz ihrer Taten sollte auf die politische Führungsriege ihrer jeweiligen Länder abfärben. Sie galten als Beweis dafür, einem fortschrittlichen politischen System anzugehören und legitimierten dieses dadurch gleichzeitig. Doch obwohl sowohl die DDR als auch die Volksrepublik Polen auf den Kommunismus zustrebten und zuweilen sogar Personen mit sehr ähnlichem politischen und persönlichen Hintergrund versuchten zu Helden zu stilisieren, so formte sich doch der Umgang mit diesen staatlich inszenierten Mythen ganz unterschiedlich aus. Kommunisten der ersten Stunde wie Ernst Thälmann und Karol Świerczewski fanden ebenso Eingang in den Heldenkanon wie die Pioniere im All Sigmund Jähn und Mirosław Hermaszweski, trotzdem ähnelten sich ihre öffentliche Reputation und deren Wirkung nur selten.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Menschen, die in der DDR und der VRP als Mythen in Presse und Alltag Eingang fanden exemplarisch gegenüberzustellen. Anhand ihrer in ganz unterschiedlichem Maße erfolgten und erfolgreichen Inszenierung werden die vielfältigen Ausprägungen des Sozialismus erforscht.

Aufsätze

Christina Heiduck, Das Lager Płaszów in Krakau und seine dislozierte Erinnerung, in: Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Orte der Shoah in Polen. Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, Köln (Böhlau Verlag) 2016, S. 199-218.

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Konstantin Heinisch-Fritzsche

Assoziierter Doktorand I Stipendiat der Stiftung Ettersberg

Im Januar 2017 erhielt Konstantin Heinisch-Fritzsche ein Promotionsstipendium der Stiftung Ettersberg für eine sporthistorische Arbeit zum italienischen Faschismus und ist seit März 2017 assoziierter Doktorand des Graduiertenkollegs. Das Dissertationsprojekt wird 2018 vom Deutschen Historischen Institut in Rom im Rahmen eines Stipendiums unterstützt. Von 2013 bis 2016 absolvierte er ein Masterstudium der Neueren Geschichte an der FSU und arbeitete 2015 für zwei Monate als Praktikant am Deutschen Historischen Institut in Rom. Seit 2012 ist er als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am Imre Kertész Kolleg Jena tätig und war zudem zwischen 2013 und 2016 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanistik der FSU Jena beschäftigt. Konstantin Heinisch-Fritzsche studierte von 2008 bis 2014 Geschichte und Politik sowie Sport und Italienisch als Doppelstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das er mit zwei Bachelorgraden abschloss.

Sport und Fußball als Transmitter von Herrschaft und Ideologie im faschistischen Italien (Arbeitstitel)

Das Promotionsvorhaben möchte die Bedeutung des Phänomens Sport im faschistischen Italien untersuchen, exemplarisch am Beispiel des Fußballs analysieren und somit einen Beitrag zum Verständnis der größeren Zusammenhänge von Sport und Diktatur leisten. Der italienische Faschismus stellt in dieser Hinsicht ein Desiderat der Forschung dar, gleichwohl er, was die Indienstnahme des Sports für Herrschaft und Ideologie betrifft, Pionierarbeit leistete und sowohl für den staatlich organisierten Breiten- als auch den Spitzensport in vielerlei Hinsicht beispielgebend war.

Sinnbildlich dafür steht der italienische Fußball und mit ihm die Gründung der italienischen Fußballliga Serie A im Jahr 1929, die den Höhepunkt der umfassenden Reformprozesse des italienischen Fußballs seit Mitte der zwanziger Jahre markierte. Keine andere Sportart konnte im Kontext der Vereinnahmung des Sports im faschistischen Italien so fundamentale Siege erringen und zur Selbstlegitimierung des Regimes beitragen. Der Gewinn zweier Fußballweltmeisterschaften 1934 und 1938 sowie der Olympiasieg 1936 demonstrieren dies eindrücklich. Insbesondere die Squadra Azzurra avancierte in dieser Hinsicht zu einem nationalen Sinn- und Identitätsstifter.

Eine fundierte Analyse des Fußballs als Mikrokosmos des italienischen Faschismus hat daher das Potential, die Spezifik des italienischen Faschismus nicht nur aus ideengeschichtlicher, sondern auch aus gesellschaftshistorischer Perspektive noch klarer herauszuarbeiten. Dies soll im Sinne eines kulturgeschichtlichen Beitrages realisiert werden, der die ideologischen Vorstellungen der Faschisten in ihrer Widersprüchlichkeit beleuchtet. Dabei werden sowohl die Herrschaftspraxis des Regimes im Spannungsfeld der Instrumentalisierung des Sports für die Veralltäglichung der Diktatur als auch die Aneignungsprozesse von Seiten der Sportler und der Rezipienten hinterfragt.

Aufsätze

Konstantin Fritzsche, Individuelle Formen der Sinnstiftung nach dem Zivilisationsbruch: Die Darstellung des »jüdischen Widerstands« in Sobibór und Treblinka in den Zeugnissen von drei Überlebenden, in: Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.): Orte der Shoah in Polen.
Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, Wien/Köln/Weimar 2016, S. 277-303.

Tagungsberichte

Konstantin Fritzsche, Europas vergessene Diktaturen? Diktatur und Diktaturüberwindung in Spanien, Portugal und Griechenland. 04.11.2016 - 05.11.2016, Weimar, in: H-Soz- Kult 07.03.2017.

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Rita Horn

Doktorandin I Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit Oktober 2017 ist Rita Horn wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin im Graduiertenkolleg "Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945". Nach ihrer Elternzeit war sie von 2015 bis Anfang 2017 in Elternzeitvertretung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der FSU beschäftigt. Zu dieser Zeit betreute sie unter anderem als Kustodin die Antikensammlungen und bearbeitete das Forschungsprojekt „Provenienz in der Sammlung für Antike Kleinkunst Jena – Zur Problematik von Zugängen während des Nationalsozialismus“, welches vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wurde. Im Anschluss war Sie im Rahmen mehrerer drittmittelfinanzierter museumspädagogischer Maßnahmen als Honorarkraft tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Forschungsgeschichte des Faches Klassische Archäologie, speziell während des 20. Jahrhunderts. Rita Horn studierte von 2005 bis 2011 Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der Lehrstuhl für Klassische Archäologie in Jena und seine Sammlungen zwischen 1945 und 1989

Aufgrund der bruchstückhaften Überlieferung der materiellen Hinterlassenschaften antiker Kulturen ist deren Interpretation in hohem Maße zeitgeschichtlich determiniert, wie die Fachgeschichte immer wieder zeigt. Hier setzt Rita Horns Vorhaben zur Entwicklung des Lehrstuhls für Klassische Archäologie in Jena zwischen 1945 und 1990 ein: Als Ausgangspunkt der Forschung wurde bewusst die FSU Jena gewählt, weil dort der einzige Vollstudiengang des Faches außerhalb Berlins angesiedelt war. Welche Inhalte wurden in Forschung und Lehre in diesen Jahren verfolgt und Studierenden wie der Öffentlichkeit vermittelt? Worin lag das Interesse an der Antike begründet und in welchem Ausmaß und zu welchem Zweck wurde es ideologisch instrumentalisiert? Wird in der Archäologie der SBZ, bzw. DDR die Antike als Matrix zur Rekonstruktion bzw. Legitimation einer sozialistischen Gesellschaftsordnung begriffen – vergleichbar mit anderen zeitgenössischen Strömungen innerhalb der Altertumswissenschaften, wie beispielsweise die Ansätze des britischen Wirtschafts- und Sozialhistorikers Moses I. Finley erkennen lassen? Und welche Auswirkungen hatte dieses Verständnis für das realsozialistische Kulturgeschehen?

Mit dieser Aufarbeitung verknüpft sich das Anliegen, die impulsgebende gesellschaftliche Funktion der Klassischen Archäologie als 'Kleines Fach' in einem ideologisch geprägten Wissenschaftssystem forschungsgeschichtlich aufzuarbeiten.

Aufsätze

Rita Horn, „Die Schenkung Otto Wohlberedt aus dem Jahr 1940. Eine Fallstudie zum universitären Umgang mit antiken Objekten in Zeiten des Nationalsozialismus“, Kiel 2017 (= Band zur Jahrestagung des Deutschen Archäologen Verbandes).

Rita Horn, „Die Stiftung Otto Wohlberedt – Eine Fallstudie zum ambivalenten universitären Umgang mit antiken Objekten zur Zeit des Nationalsozialismus“, in: Band zur Tagung „Jenseits von Palmyra. Kulturgüterschutz in der Lehre“ des Dachverbands Archäologischer Studierendenvertretung e.V. (Erscheinungsdatum: 1. Jahreshälfte 2018).

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Janin Klein

Doktorandin I Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit September 2017 ist Janin Klein wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Graduiertenkolleg „Die DDR und andere europäische Diktaturen nach 1945“ an der FSU Jena. Sie schloss im Januar 2017 das Masterstudiums in Deutsch und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit dem Master of Education ab.

Die Internationalen Studiengänge an der Wilhelm-Pieck Jugendoberschule. Lehren, Lernen und Leben an der Kaderschiemde der DDR.

Im Jahre 1946 gründete die FDJ eine Jugendhochschule am Bogensee bei Berlin um dort ihre leitenden Funktionäre nach marxistisch-leninistischen Vorbild auszubilden. Seit 1958 fanden an dieser Schule auch Studiengänge für Studenten ausländischer Jugendorganisationen statt. Es zeigt sich daran, dass die FDJ auch eine Bedeutung für das außenpolitische Wirken der DDR innehatte. Die Schule war der Ort innerhalb der DDR, an dem die FDJ ihren Einfluss auf die ausländischen Jugendlichen ausüben konnten. Anhand der Schule soll nun untersucht werden, wie sich diese Rolle gestaltete und wie sich die aktuelle Außenpolitik der DDR hier widerspiegelt. Im Fokus stehen die Schüler, der Lehrplan und das Zusammenleben der deutschen mit ihren ausländischen Gästen an der Schule.

Aufsätze

Janin Klein, Joachim-Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön. Die innen- und außenpolitischen Handlungsspielräume eines „abgeteilten Herren“, in, Oliver Auge u.a. (Hg.), Die Herzöge von Plön. Eutin 2017, S. 59-78.

Janin Klein/Simon Hansen/Patrick Nehrkorn, Erzählte Leben. Wie literarische Figuren ihre Identität durch Geschichten verändern, in, Ingo Irsigler/Gerrit Lembke (Hg.), Spiel, Satz und Sieg. 10 Jahre Deutscher Buchpreis, Berlin 2014, S. 201-232.

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Klara Muhle

Assoziierte Doktorandin I Stipendiatin Stiftung Ettersberg

Klara Muhle ist seit Januar 2017 Stipendiatin der Stiftung Ettersberg und seit März 2017 assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs „Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945“. Von August bis Dezember 2016 war sie als wissenschaftliche Hilfskraft bei der Stiftung Ettersberg tätig. Seit Oktober 2016 ist sie wissenschaftliche Hilfskraft des DFG Projektes "Tribunale. Kriegsverbrecherprozesse im sozialistischen Jugoslawien". Seit 2014 war sie zunächst als studentische Hilfskraft und seit Ablegen des Ersten Staatsexamens ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Imre Kertész Kolleg tätig. Klara Muhle absolvierte von 2010 bis 2015 ihr Lehramtsstudium in den Fächern Geschichte und Englisch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der Belgrader Prozess 1946: Ein Kriegsverbrechertribunal im frühen Jugoslawien

Das Projekt widmet sich dem Belgrader Prozess vom 10. Juni bis 15. Juli 1946. Angeklagt waren 24 hochrangige und während des Zweiten Weltkrieges teilweise konkurrierende serbische Akteure. Die Todesstrafe gegen den wohl bekanntesten Angeklagten, den von der Exilregierung eingesetzte Kriegsminister Dragoljub Mihailović, ist bis heute Gegenstand erbittert geführter öffentlicher Debatten. Dieses Projekt setzt sich zum Ziel am Beispiel des Belgrader Prozesses die Aufarbeitung der Vergangenheit des sozialistischen Jugoslawien und des postsozialistischen serbischen Staates aus einer kulturgeschichtlichen Perspektive heraus in einem Dreischritt aus Prozess, Rezeption und Nachwirkung zu betrachten.

Aufsätze

Klara Muhle, Der historische Ort der ehemaligen Tötungsstätte Sobibór, in:Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Orte der Shoah in Polen. Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, (Böhlau Verlag) Köln 2016, S. 147-166.

Tagungsberichte

Klara Muhle/Cornelia Bruhn, Tagungsbericht Die Anziehungskraft von Totalitarismus. Die Ursprünge, Bedeutungen und politischen Zyklen eines Konzeptes in Zentral- und Osteuropa, 06.10.2016 - 08.10.2016 Jena, in: H-Soz-Kult, 15.02.2017. www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6997>

 

Klara Muhle, Gera? Hier ist Gera! 27 Jahre nach der Wiedervereinigung. Tagung zur Zeitgeschichte und den Perspektiven Geras, 06.05.2017 Gera, in: H-Soz-Kult, 05.09.2017. www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7299>

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Julia Reinke

Doktorandin I Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Julia Reinke ist seit März 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Graduiertenkolleg. Nach Tätigkeiten als freie Historikerin (u. a. für das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und den Leipziger Universitätsverlag) war sie von Juli 2016 bis Juni 2017 Wissenschaftliche Hilfskraft am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO). Für ihre Magisterarbeit „Das Verhältnis der Westdeutschen zu Polen Anfang der 1980er Jahre. Reaktionen auf Solidarność und Kriegsrecht vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der deutsch-polnischen Geschichte“ erhielt sie 2013 den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen (Ausschreibung München). Julia Reinke studierte Neuere und Neueste Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Wissenschaftliche Politik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. und der Uniwersytet im. Adama Mickiewicza in Poznań. Während des Studiums war sie als Tutorin, Lehrassistentin und wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Lehrstühlen des Historischen Seminars in Freiburg tätig.

Asyl im Staatssozialismus. Bürgerkriegsflüchtlinge aus Griechenland in der DDR und der Volksrepublik Polen

Infolge des 1949 verlorenen Bürgerkriegs gegen die monarchistische Regierung in Griechenland fanden bis zu 100.000 kommunistische Partisanen und ihre Angehörigen Asyl in den Staaten des sich formierenden „Ostblocks“, darunter knapp 30.000 Kinder. Im Zuge dieser konzertierten Aktion gelangten auch etwa 1.200 griechische Kinder und Jugendliche in die DDR. Während die historische Migrationsforschung für den Kalten Krieg Flucht und Exil vornehmlich als Phänomene in Ost-West-Richtung thematisiert hat, widmet sich das Dissertationsprojekt der politischen Immigration in den „Ostblock“. Dabei soll am Beispiel dieser Flüchtlingsdiaspora eine verengte nationale Forschungsperspektive aufgebrochen und die Thematik mittels einer kontrastierenden Betrachtung der benachbarten Volksrepublik Polen auch transnational kontextualisiert werden. Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik der „Ausreiseländer“ fragt die Arbeit nach dem Verhältnis von Akteuren auf lokaler, nationalstaatlicher und internationaler Ebene wie nach den Wechselbeziehungen von Flüchtlingen und ihren jeweiligen Rahmenbedingungen. Ziel des Forschungsvorhabens ist eine vergleichende Betrachtung politischer Immigration im Staatssozialismus, die auch einen Beitrag zur Erforschung der Funktionsweisen von Staat und Gesellschaft leisten möchte.

Aufsätze

Julia Reinke, Nationales Totengedenken: Standortsuche für ein Reichsehrenmal, in: Dieter Daniels/ Christine Dorothea Hölzig/Volker Rodekamp (Hg.), Freiheit Einheit Denkmal. Teil 1: Politische Denkmale in Leipzig. Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Leipzig 2014, S. 24-25.

Julia Reinke, Verhandelte Symbole: Denkmale in der Weimarer Republik. Leipziger Denkmalskrieg, in: ebd., S. 22-23.

Julia Reinke, Zwischen Monarchie und Drittem Reich. Zur Leipziger Denkmalskultur in der Weimarer Republik, in: Markus Cottin/Gerald Kolditz/Beate Kusche (Hg.), Leipziger Stadtgeschichte. Jahrbuch 2015, im Auftrag des Leipziger Geschichtsvereins, Beucha/Markkleeberg 2016, S. 201-214.

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Johannes Streitberger

Doktorand I Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Seit März 2017 ist Johannes Streitberger Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg. Von 2013 bis 2016 arbeitete er als studentische Hilfskraft im Rechenzentrum der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Jena. Er studierte Lehramt Mathematik und Geschichte für Gymnasien.

Aus dem »Dritten Reich« in die DDR. Transformation der Gesellschaft und Politik im Kreis Saalfeld

Das Promotionsvorhaben widmet sich der Neuaushandlung des gesellschaftlichen und politischen Zusammenlebens im Kreis Saalfeld nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht die praktische Umsetzung der Maßnahmen der Besatzungsmacht und der deutschen Politik und ihre Wirkung auf die lokale Gesellschaft. Der Prozess der miteinander verflochtenen Abrechnung mit dem Nationalsozialismus und »Diktaturdurchsetzung« der SED soll auf eigensinnige Aneignung, Handlungsspielräume der lokalen Akteure, Kontinuitäten und Brüche sowie auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit hin untersucht werden. Insbesondere wird dabei die Instrumentalisierung der Entnazifizierung und Enteignung als Vehikel beleuchtet, um Machtansprüche zu legitimieren, Streitigkeiten auszutragen und persönliche Vorteile herauszuschlagen.

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Jakub Szumski

Doktorand I Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jakub Szumski ist seit September 2017 Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg. Seit 2014 ist er Doktorand am Tadeusz-Manteuffel-Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und wird derzeit außerdem vom Nationalen Zentrum für die Wissenschaft Polens gefördert. Er war Stipendiat des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und der Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) in Berlin.

Die zeitnahe Aufarbeitung der Korruption und des Amtsmissbrauchs in der DDR und Polen in den 1980er Jahren. Eine historisch-soziologische Studie.

Die Korruptionsanklagen gegen die Machthaber gingen mit den Revolutionen weltweit einher. Die Massen forderten die Bestrafung dieser Korruptionsfälle, währen die Herrschenden jedoch nicht in der Lage waren, auf diese Ansprüche einzugehen. In der Volksrepublik Polen, während der Solidarność Revolution (1980/1981) und in der Deutschen Demokratischen Republik, während der Friedlichen Revolution (1989/1990) war das nicht anders. Ziel der Dissertation ist die Erforschung der Rolle der zeitnahen Aufarbeitung der politischen Korruption und des Amtsmissbrauchs in den beiden Ländern. Der asynchrone Vergleich eröffnet die Möglichkeit, generelle Fragen zu Revolution und Korruption zu beantworten. Das Projekt wird die Normalität der kommunistischen Diktatur sowie ihre Eigenarten beleuchten.

Monographie

Jakub Szumski, Rozliczenia z ekipą Gierka 1980–1984 [Auseinandersetzung mit der Mannschaft Giereks 1980 – 1984], Warschau 2018. 

Aufsätze

Jakub Szumski, What Happened in 1980? Memory Forging and the Official Story of Martial Law in the Polish United Workers’ Party, in: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (Hg.), Historical Memory of Central and East European Communism, Routledge Studies in Cultural History, New York (Routledge) 2018, S. 165 – 192.

Jakub Szumski, Allein gegen die Partei. Zbigniew Iwanów – der Rebell in der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei 1980/81 (= Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung), Berlin 2018.

Jakub Szumski, Międzynarodowy terroryzm w polskiej literaturze i prasie lat siedemdziesiątych (wybrane przykłady), „Polska 1944-45/1989. Studia i Materiały” 2016 (14).

Jakub Szumski, Między radykalizmem a stabilizacją. Polska emigracja górnicza w Belgii 1918-1939, „Neerlandica Wratislaviensia” 2015 (25).

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