Hochschullehrer*innen der FSU Jena

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller

Sprecher des Graduiertenkollegs

Jörg Ganzenmüller ist seit 2017 Inhaber der Professur für Europäischen Diktaturenvergleich an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Sprecher des Graduiertenkollegs „Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945“. Seit 2014 ist er Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar. Zwischen 2010 und 2014 vertrat er den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Jena in Thüringen. 2010 habilitierte er hier im Fach Osteuropäische Geschichte. 2003 schloss Jörg Ganzenmüller seine Promotion in Freiburg ab, wo er von 1992 bis 1999 Neure und Neueste Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Wissenschaftliche Politik studierte.

  • Nationalsozialistische Vernichtungspolitik
  • Stalinismus in der Sowjetunion
  • Erinnerung an Diktatur und Krieg in Deutschland und im östlichen Europa
  • Europäischer Diktaturenvergleich
  • Deutsch-polnisch-russische Beziehungen vom 18.–20. Jahrhundert
  • Sportgeschichte Osteuropas

 

Monografien

Jörg Ganzenmüller, Das belagerte Leningrad 1941 bis 1944. Die Stadt in den Strategien von Angreifern und Verteidigern, Paderborn u.a. 2005, 2., durchges. Auflage 2007 (= Krieg in der Geschichte, Bd. 22).

Jörg Ganzenmüller, Russische Staatsgewalt und polnischer Adel: Elitenintegration und Staatsausbau im Westen des Zarenreiches (1772-1850), Köln, Weimar, Wien 2013 (= Beiträge zur Geschichte Osteuropas, Bd. 46).

Herausgeberschaften

Jörg Ganzenmüller (Hg.), Recht und Gerechtigkeit. Die strafrechtliche Aufarbeitung von Diktaturen in Europa, Köln, Weimar, Wien 2017 (= Europäische Diktaturen und ihre Überwindung, Bd. 23).

Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Orte der Shoah in Polen. Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, Köln, Weimar, Wien 2016 (= Europäische Diktaturen und ihre Überwindung, Bd. 22).

Jörg Ganzenmüller/Tatjana Tönsmeyer (Hg.), Vom Vorrücken des Staates in die Fläche. Ein europäisches Phänomen des langen 19. Jahrhunderts, Köln, Weimar, Wien 2016.

Jörg Ganzenmüller/Franz-Josef Schlichting (Hg.), Auftakt zum Epochenumbruch? Der Machtantritt Michail Gorbatschows - Ein Rückblick nach 30 Jahren, Weimar 2016.

Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Sowjetische Verbrechen und russische Erinnerung. Orte - Akteure – Deutungen, München 2014 (= Schriften des Imre Kertész Kollegs, Bd. 4).

Beate Fieseler/Jörg Ganzenmüller (Hg.), Kriegsbilder. Mediale Repräsentationen des "Großen Vaterländischen Krieges", Essen 2010 (= Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Bd. 35).

Aufsätze

Jörg Ganzenmüller, Der Rechtsstaat und die strafrechtliche Aufarbeitung von Diktaturen: Ein Problemaufriss, in: Jörg Ganzenmüller (Hg.), Recht und Gerechtigkeit. Die strafrechtliche Aufarbeitung von Diktaturen in Europa, Köln, Weimar, Wien 2017, S. 11-21.

Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz, Orte der Shoah: Überlegungen zu einem auratischen Missverständnis, in: Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Orte der Shoah in Polen. Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, Köln, Weimar, Wien 2016, S. 7-24.

Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz, Bełżec - Vom Tatort ohne Zeugen zum Ort des Lernens und Gedenkens, in: Jörg Ganzenmüller/Raphael Utz (Hg.), Orte der Shoah in Polen. Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum, Köln, Weimar, Wien 2016, S. 99-131.

Jörg Ganzenmüller/Tatjana Tönsmeyer, Vom Vorrücken des Staates in die Fläche. Ein europäisches Phänomen des langen 19. Jahrhunderts, in: Jörg Ganzenmüller/Tatjana Tönsmeyer (Hg.), Vom Vorrücken des Staates in die Fläche. Ein europäisches Phänomen des langen 19. Jahrhunderts, Köln, Weimar, Wien 2016, S. 7-31.

Jörg Ganzenmüller, Die Aufarbeitung der Geschichte als gesellschaftliche Aufgabe. Gorbatschow und die stalinistische Vergangenheit, in: Jörg Ganzenmüller/Franz-Josef Schlichting (Hg.), Auftakt zum Epochenumbruch? Der Machtantritt Michail Gorbatschows - ein Rückblick nach 30 Jahren, Weimar 2016, S. 29-45.

Jörg Ganzenmüller, Stichwort SED-Diktatur: Deutungen der DDR-Gesellschaft, in: Peter Maser/Hans-Joachim Veen/Jochen Voit (Hg.), Haft - Diktatur - Revolution: Thüringen 1949-1989. Das Buch zur Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Weimar, Erfurt 2015, S. 54-66.

Besucheradresse

Leutragraben 1, 14. OG
07743 Jena

Telefon:+49 (0) 3641 9 440 40
E-Mail:  joerg.ganzenmueller@uni-jena.de

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Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller

Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena


Prof. Dr. Anke John

Stellvertretende Sprecherin des Graduiertenkollegs

Anke John ist Professorin für Geschichtsdidaktik an der Universität Jena. Sie absolvierte ein Diplomlehrerstudium für die Fächer Geschichte, Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Rostock. Nach der Promotion arbeitete sie als Lehrerin, Publizistin und Wissenschaftliche Assistentin. 2009 erhielt sie die venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte. Bis 2013 war sie als Privatdozentin an den Universitäten Rostock, Duisburg-Essen und Jena tätig. Sie ist die stellvertretende Sprecherin des Graduiertenkollegs für Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller an der Friedrich Schiller Universität Jena.

  • neue Medien
  • Regionalgeschichte und Zeitgeschichte im Unterricht
  • forschungsbasiertes historisches Lernen
  • die Geschichte historischer Bildung

 

Monografien

Anke John, Lokal- und Regionalgeschichte, Schwalbach/Ts. 2017 (= Methoden Historischen Lernens).

Anke John, Der Weimarer Bundesstaat. Perspektiven einer föderalen Ordnung, Köln u.a. 2012 (= Historische Demokratieforschung, Bd. 3).

Anke John, Die Entwicklung der beiden mecklenburgischen Staaten im Spannungsfeld von Landesgrundgesetzlichem Erbvergleich und Bundes- bzw. Reichsverfassung, Rostock 1997 (= Rostocker Beiträge zur Deutschen und Europäischen Geschichte, Bd. 2).

Regionalgeschichte, Ständeforschung

Anke John, Altes Reich und mecklenburgische Ständeordnung, in: Matthias Asche/Thomas Nicklas/Matthias Stickler (Hg.), Was vom Alten Reiche blieb. Deutungen, Institutionen und Bilder des frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im 19. und 20. Jahrhundert, München 2011, S. 289-304.

Anke John, "Schicket euch in die Zeit". Die Wahrnehmung der napoleonischen Ära in zeitgenössischen Predigten, in: Matthias Manke/Ernst Münch (Hg.), Unter Napoleons Adler. Mecklenburg in der Franzosenzeit, Lübeck 2009 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Mecklenburg, Reibe B, neue Folge 2), S. 245-264.

Anke John, "L'Europe changeait. Le mecklenburg restait." Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich von 1755 und das Deutschlandbild in Frankreich, in: Matthias Manke/Ernst Münch (Hg.), Verfassung und Lebenswirklichkeit. Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich in seiner Zeit, Lübeck 2006, S. 183-200.

Anke John, "Franzosenzeit". Realität und Legenden der napoleonischen Ära in Mecklenburg, in: Marion George/Andrea Rudolph (Hg.), Napoleons langer Schatten über Europa, Dettelbach 2008 (= Kulturwissenschaftliche Beiträge. Quellen und Forschungen, 5), S. 103-118.

Anke John, Freistaat, preußische Provinz oder Reichsland? Die Selbstbehauptung der mecklenburgischen Länder in der Weimarer Republik, in: Mecklenburgische Jahrbücher (120) 2005, S. 157-173.

Anke John, Reformen als adlige Überlebensstrategie. Karrieren und Politik der Schweriner Staatsminister Henning und Karl von Bassewitz, in: Anke John (Hg.), Reformen in der Geschichte. Festgabe für Wolf D. Gruner zum 60. Geburtstag, Rostock 2005 (= Rostocker Beiträge zur deutschen und europäischen Geschichte, 14), S. 123-142.

Anke John, Stände oder Volksvertretung? Der mecklenburgische Verfassungsstreit im Urteil der Reichsleitung und des Bundesrates, in: Eckardt Opitz (Hg.), Herrschaft und Stände in ausgewählten Territorien Norddeutschlands vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Kolloquium XIII der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur. Stiftung Herzogtum Lauenburg, Bochum 2002, S. 141-161.

Anke John, Der Ständestaat in der Reichsgründungszeit, in: Ilona Buchsteiner (Hg.), Die mecklenburgischen Großherzogtümer im deutschen und europäischen Zusammenhang, Rostock 1997 (= Rostocker Beiträge zur Deutschen und Europäischen Geschichte, 11), S. 203-212.

Lexikonbeiträge

Anke John, Henning Graf von Bassewitz, in: Andreas Röpcke u.a. (Hg.), Biographisches Lexikon für Mecklenburg, (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission Mecklenburg, Reihe A, Band 7), in Vorbereitung zum Druck.

Anke John, Ernst Boll, Franz Boll, in: Andreas Röpcke u.a. (Hg.), Biographisches Lexikon für Mecklenburg, Rostock 2009 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission Mecklenburg, Reihe A, Band 5), S. 77-82.

Anke John, Adolf Langfeld, in: Andreas Röpcke u.a. (Hg.), Biographisches Lexikon für Mecklenburg, Rostock 2009 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission Mecklenburg, Reihe A, Band 5), S. 197-200.

Anke John, Drost S. 144, Engerer Ausschuss S. 156, Erbhuldigung S. 161, Freienwalder Schiedsspruch S. 185, Freistaat S. 186, Geheimer Rat S. 199, Gerichtswesen S. 204ff., Großherzöge S. 234f., Großherzogtümer S. 236, Kreis S. 341f., Landesgrundgesetzlicher Erbvergleich S. 352, Landesregierung S. 258f., Landmarschall S. 364f., Landrat S. 365, Landreiter S. 365, Petition S. 496, Reversalien S. 547, Revolution 1848/49 S. 547f., Ritterschaft S. 552, Stände S. 630, Verfassung S. 680, Landtag S. 368ff., Verwaltung. S. 682f., Vorderstädte S. 695, Historisch-landeskundliches Lexikon für Mecklenburg-Vorpommern, Rostock 2007.

Anke John, Pegasus am Ostseestrand. Zwischen Trave, Oder, Küste und Seenplatte. Literatur & Literaturgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern, hg. von Gunnar Müller-Waldeck, Redaktion und Lektorat: Anke John, Rostock 1999.

Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts - föderale Ordnungsvorstellungen

Anke John, Die Raumstrukturtheorie von Thünens in der Debatte um die föderative Ordnung der Weimarer Republik, in: Thünenjahrbuch (4) 2009, S. 7-22.

Anke John, Hindenburg und Hitler als deutsche Ersatzkaiser? Erwartungen an Führung und Herrschaft in der Weimarer Republik, in: Michael Salewski/Heiner Timmermann (Hg.), 1804 - 2010. Zwischen Kaiserkrönung und Reformvertrag, Berlin 2008 (= Politik und moderne Geschichte, 2), S. 158-171.

Anke John (Hg.), Reformen in der Geschichte. Festgabe für Wolf D. Gruner zum 60. Geburtstag, Rostock 2005 (= Rostocker Beiträge zur deutschen und europäischen Geschichte, 14).

Anke John, Konzeptionen für eine EG-Reform: Der europäische Verfassungsdiskurs in der Bundesrepublik 1981-1986, in: Mareike König/Matthias Schulz (Hg.), Die Bundesrepublik Deutschland und die europäische Einigung 1949-2000. Politische Akteure, gesellschaftliche Kräfte und internationale Erfahrungen, München 2004, S. 559-576.

Anke John, Wunschbilder und realpolitische Visionen. Münsters und Steins Deutschlandpläne im Vergleich, in: Heinz Duchhardt(Karl Teppe (Hg.), Karl vom und zum Stein, der Akteur, der Autor, seine Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte, Mainz 2003, S. 85-104.

Prof. Dr. Anke John

Zwätzengasse 3, Raum 203
07734 Jena

Telefon:+49 (0) 3641 9 444 38
E-Mail:  anke.john@uni-jena.de


Prof. Dr. Norbert Frei

Norbert Frei ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitet das 2006 gegründete Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachgeschichte sowie mit der Geschichte der bundesdeutschen Gesellschaft und Demokratie

  • Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachgeschichte
  • Geschichte der bundesdeutschen Gesellschaft und Demokratie
Monografien

Norbert Frei, Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945, 1987.

Norbert Frei, Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit, 1996.

Norbert Frei, 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewußtsein der Deutschen, 2005.

Norbert Frei, 1968. Jugendrevolte und globaler Protest, 2008.

 

Die vollständige Publikationsliste finden Sie auf der Seite des Lehrstuhls für Neure und Neueste Geschichte der Freidrich-Schiller-Universität Jena.

Sekretariat

Annett Scheundel
Historisches Institut, Zimmer 118
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena

Telefon: +49 (0) 3641 9 444 50
E-Mail:  sekretariat.frei@uni-jena.de

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Prof. Dr. Norbert Frei

Historisches Institut, Raum 119
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena


Prof. Dr. Thomas Kroll

Seit 2007 ist Thomas Kroll Inhaber der Professur für Westeuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. 2005 habilitierte er im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Gießen, zuvor schloss er 1997 seine Promotion an der Universität in Düsseldorf ab. Er studierte von 1986 bis 1992 Geschichte, Sozialwissenschaft und ev. Theologie an den Universitäten Bielefeld, Köln, Florenz und Düsseldorf. Thomas Kroll ist Mitglied des Arbeitskreises für Moderne Sozialgeschichte, der Historischen Kommission für die Toskana und des europäischen Forschungsnetzwerks Encounters of European Elites in the 19th Century.

  • Vergleichende politische Sozial- und Ideengeschichte West- und Südeuropas (18.-21. Jahrhundert)
  • Sozial-und Ideengeschichte der Arbeiterbewegung und des Kommunismus in Westeuropa
  • Geschichte der Historiographie und der Sozialwissenschaften
  • Intellektuellengeschichte
  • Geschichte der transnationalen Eliten Europas im langen 19. Jahrhundert
  • Sozialgeschichte der Herrschaft in Italien im Zeitalter des Risorgiment
Monographien

Thomas Kroll, Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa. Frankreich, Österreich, Italien und Großbritannien im Vergleich (1945-1956), Köln 2007, 2. Auflage 2009, 778 S. (= Industrielle Welt, Bd. 71).

Thomas Kroll, Die Revolte des Patriziats. Der toskanische Adelsliberalismus im Risorgimento, Tübingen 1999 (= Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Bd. 90).

Thomas Kroll, La rivolta del patriziato. Il liberalismo della nobiltà nella Toscana del Risorgimento, Prefazione di Simonetta Soldani, Traduzione di Loredana Melissari, Firenze 2005 (= Biblioteca Storica Toscana, Bd. 47).

Reihen

Thomas Kroll, Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2005.

Thomas Kroll, Italienische Übersetzung: Max Weber, Economia e società. Dominio, a cura di Edith Hanke in collaborazione con Thomas Kroll, Edizione italiana a cura di Massimo Palma, Roma 2012.

Thomas Kroll, Studienausgabe Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte: Herrschaft, Max Weber Gesamtausgabe, Abteilung I, Band 22-4, hg. von Edith Hanke in Zusammenarbeit mit Thomas Kroll, Tübingen 2009.

Sammelbände

Thomas Kroll/Peter Kofler/Siegfried Seifert (Hg.), Anna Amalia und die Italienbeziehungen im klassischen Weimar, Bozen 2010.

Thomas Kroll/Hendrik Ehrhardt (Hg.), Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven, Göttingen 2012.

Thomas Kroll/Tilman Reitz (Hg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld der 1960er und 1970er Jahre, Göttingen 2013.

Thomas Kroll/Frank Jung (Hg.), Italien in Europa. Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung, Paderborn 2014.

Reihe

Thomas Kroll/ Andrea Ciampani(Jan De Mayer/Giovanni Orsina/Bogdan Szlachta/Rita Tolomeo (Hg.), Collana di storia delle élite europee del XIX secolo, Soveria Mannelii: Rubettino.

 

Aufsätze

Thomas Kroll, Eurokommunismus und linke Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Eine transnationale Debatte (1975-1980), in: Axel Schildt (Hg.), Von draußen. Ausländische Einflüsse in der Bundesrepublik Deutschland bis 1990, Göttingen 2016, S. 234-255.

Thomas Kroll, Kommunismuskritik und Intellektuellenrolle. Ernst Fischer und der Kreis um das Tagebuch, in: Austriaca. Cahiers universitaires d'information sur l'Autriche 40 (2016), H. 80, S. 107-125.

Thomas Kroll/Bettino Ricasoli, in: Dizionario biografico degli italiani, Bd.87, Rom 2016, S. 131-137.

Thomas Kroll, "Leader" e "masse". Max Weber, la SPD e il dibattito sociologico sulla democrazia nell'impero tedesco, in: Christoph Cornelißen/Paolo Pombeni (Hrsg.), Spazi politici, società e individuo: le tensioni del moderno, Bologna 2016, S. 81-112.

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Prof. Dr. Thomas Kroll

Historisches Institut, Raum 110
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena

E-Mail:  thomas.kroll@uni-jena.de

Sekretariat

Prof. Dr. Joachim von Puttkamer

Seit Oktober 2010 ist Joachim von Puttkamer Direktor des Imre-Kertész-Kollegs „Europas Osten im 20. Jahrhundert“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2002 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Thüringen. Von 1994 bis 2002 war er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte in Freiburg tätig, wo er 1994 promoviert und 2000 habilitiert wurde. Zwischen 1986 und 1994 studierte von Puttkamer Neuere und Osteuropäische Geschichte und VWL an den Universitäten der Orte Freiburg und London.

  • Staatsbildung und Staatlichkeit im östlichen Europa
  • Nationalismus in Ostmittel- und Südosteuropa
  • Schul- und Bildungsgeschichte
  • Osteuropäische Erinnerungskulturen
  • Historischer Vergleich
Monographien

Joachim von Puttkamer, Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert, München 2010. [East-Central Europe in the Nineteenth and Twentieth Centuries, Munich 2010.]

Joachim von Puttkamer, Schulalltag und nationale Integration in Ungarn. Slowaken, Rumänen und Siebenbürger Sachsen in der Auseinandersetzung mit der ungarischen Staatsidee, 1867-1914, München 2003. [School Life and National Integration in Hungary: Slovaks, Romanians, and Transylvanian Saxons in Conflict with the Idea of Hungarian Statehood, 1867-1914, Munich 2003.]

Joachim von Puttkamer, Fabrikgesetzgebung in Rußland vor 1905. Regierung und Unternehmerschaft beim Ausgleich ihrer Interessen in einer vorkonstitutionellen Ordnung, Köln, Weimar, Wien 1996. [Factory Legislation in Russia Before 1905: Government and Business Balancing Their Interests in a Pre-Constitutional System, Cologne, Weimar, Vienna 1996.]

Herausgeberschaften

Joachim von Puttkamer/Jochen Böhler/Wlodzimierz Borodziej, Legacies of Violence. Eastern Europe’s First World War, Munich 2014.

Joachim von Puttkamer/Jana Osterkamp, Sozialistische Staatlichkeit, München 2012. [Socialist Statehood, Munich 2012.]

Joachim von Puttkamer/Wlodzimierz Borodziej/Jerzy Kochanowski, „Schleichwege“. Inoffizielle Begegnungen sozialistischer Staatsbürger zwischen 1956 und 1989, Köln, Weimar, Wien 2010. [Secret Paths: Unofficial Encounters Between Socialist Citizens from 1956 to 1989, Cologne, Weimar, Vienna 2010.]

Joachim von Puttkamer/Gabriella Schubert, Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa, Wiesbaden 2010. [Cultural Orientations and Structures of Social Organization in Southeastern Europe, Wiesbaden 2010.]

Aufsätze

Joachim von Puttkamer, Beunruhigend banal. Die Erinnerung an den Kommunismus in der ungarischen Verfassung und ihren Bildern, in: Volkhard Knigge (ed.): Kommunismusforschung und Erinnerungskulturen in Ostmittel- und Westeuropa, Köln/Weimar/Wien 2013, pp. 61-87.

Joachim von Puttkamer, Der Mythos vom „dicken Strich“. Der 24. August 1989 und der Anfang vom Ende der Staatssicherheit, in: Historie. Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften 7 (2013/2014), pp. 34-66.

Joachim von Puttkamer, Die ungarische Nation und ihre Geschichte. Blicke auf ein gespaltenes Land, in: Osteuropa 61 (2011), Bd. 12, S. 9-28.

 

Die vollständige Publikationsliste finden Sie auf der Seite des Imre-Kertész-Kollegs.

Besucheradresse

Am Planetarium 7
07743 Jena

Telefon:+49 (0) 3641 9 440 70
E-Mail:  joachim.puttkamer@uni-jena.de

Postadresse

Prof. Dr. Joachim von Puttkamer

Historisches Institut
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena


PD Dr. Anette Weinke

Seit ist 2014 ist Anette Weinke Stellvertretende Leiterin des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. 2010 habilitierte sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist seitdem Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte. 2001 schloss sie ihre Promotion im Fachbereich Neuere und Neueste Geschichte der Universität Potsdam ab. Anette Weinke studierte zwischen 1984 und 1989 Geschichte, Publizistik und Kunstgeschichte in Göttingen und Berlin. Gastprofessuren und Fellowships führten sie u.a. an die University of Massachusetts, die University of North Carolina und die American University / Washington D.C., nach Berlin und Princeton.

  • Geschichte der beiden deutschen Staaten nach 1945
  • Nachgeschichte des Nationalsozialismus
  • humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte im 20. Jahrhundert
  • Recht und Justiz in der SBZ/DDR
  • Geschichtswissenschaft, Recht und öffentliche Geschichte nach Diktaturerfahrungen
  • Geschichte des Auswärtigen Amtes nach 1945
  • Transitionale Justiz/Übergangsjustiz
Monographien

Anette Weinke, Gewalt, Geschichte, Gerechtigkeit. Transnationale Debatten über deutsche Staatsverbrechen im 20. Jahrhundert, (Wallstein) Göttingen 2016.

Anette Weinke, Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst. Die Geschichte der Zentralen Stelle Ludwigsburg 1958-2008, (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) Darmstadt 2008 (2., um ein Vorwort erw. Auflage: 2009).

Anette Weinke, Die Nürnberger Prozesse, (C.H. Beck) München 2006 (2. Auflage: 2015; japanische Übersetzung erschienen 2015 bei Chuokoron-Shinsha Inc., Tokyo).

Anette Weinke/Gerald Hacke, U-Haft am Elbhang. Die Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit in Dresden, 1945 bis 1989/90 (= Schriftenreihe der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung der Opfer politischer Gewaltherrschaft, Bd. 9), hrsg. von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Verbindung mit Erkenntnis durch Erinnerung e.V. (Michael Sandstein), Dresden 2004.

Anette Weinke, Die Verfolgung von NS-Tätern im geteilten Deutschland. Vergangenheitsbewältigungen 1949 - 1969 oder: Eine deutsch-deutsche Beziehungsgeschichte im Kalten Krieg, (Schöningh) Paderborn u.a. 2002.

Herausgeberschaften

Anette Weinke/Norbert Frei/Daniel Stahl, Human Rights and Humanitarian Intervention. Legitimizing the Use of Force since the 1970s, (Wallstein) Göttingen 2017.

Anette Weinke/Norbert Frei, Toward a New Moral World Order? Menschenrechtspolitik und Völkerrecht seit 1945, (Wallstein) Göttingen 2013.

Anette Weinke/Klaus Marxen, Inszenierung des Rechts. Schauprozesse, Medienprozesse und Prozessfilme in der DDR, (Berliner Wissenschafts-Verlag) Berlin 2006.

Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden

Anette Weinke/ Daniel Stahl, Intervening in the Name of Human Rights. On the History of an Argument, in: Norbert Frei/Daniel Stahl/Annette Weinke, Human Rights and Humanitarian Intervention. Legitimizing the Use of Force since the 1970s, (Wallstein) Göttingen 2017, S. 9-24.

Anette Weinke, Die Bundesrepublik Deutschland – ein Fall von Transitional Justice avant la lettre?, in: Anja Mihr/Gert Pickel/Susanne Pickel (Hg.), Handbuch Transitional Justice. Aufarbeitung von Unrecht – hin zur Rechtstaatlichkeit und Demokratie, (Springer) Wiesbaden 2017, S. 249-274.

Anette Weinke, Fritz Bauer und Friedrich Karl Kaul – zwei Juristen im Kalten Krieg, in: Martin Sabrow (Hg.), Das Jahrhundert der Parallelbiographien, (Akademische Verlagsanstalt) Göttingen 2017, S. 139-155.

Anette Weinke, A Case of Schmittian -Marxian Syndrome? Criminals, Enemies, and other Foes in Otto Kirchheimer’s Reflections on Nazi law and Nazi criminality, in: Austin Sarat/Lawrence Douglas (Hg.), Criminals and Enemies (im Erscheinen).

Anette Weinke, Sichtbare und unsichtbare Gewalt: Der »Schreibtischtäter« in den gewaltkritischen Diskursen der Nachkriegszeit, in: Dirk van Laak/Dirk Rose (Hg.), Schreibtischtäter – Begriff, Geschichte, Typologie, (Wallstein) Göttingen 2018.

Anette Weinke, Zeugenschaft von NS-Opfern nach 1945, in: Volkhard Knigge in Zusammenarbeit mit Michael Löffelsender/Rikola-Gunnar Lüttgenau/Harry Stein (Hg.), Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945, Begleitband zur Dauerausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald, (Wallstein) Göttingen 2016, S. 271-277.

Anette Weinke Die Zentrale Stelle Ludwigsburg. Versöhnung durch Aufklärung der NS-Verbrechen?, in: Corine Defrance/Ulrich Pfeil (Hg.), Verständigung und Versöhnung nach dem „Zivilisationsbruch“? Deutschland in Europa nach 1945, (Peter Lang) Bruxelles u.a. 2016, S. 465-480.

Anette Weinke, Wie neu ist die Suche nach Wahrheit? Humanitarismus, Menschenrechte und vergangenes Unrecht, in: José Brunner/Daniel Stahl (Hg.), Recht auf Wahrheit. Zur Genese eines neuen Menschenrechts, (Wallstein) Göttingen 2016, S. 23-37.

Anette Weinke, Reconciling through International (Criminal) Law? The Nuremberg Trials and their Impact on Concepts and Practices of Reconciliation in Postwar Germany, in: Philip Tolliday/Dong-Choon Kim/Maria Palme (Hg.), Asia-Pacific between Conflict and Reconciliation, (Vandenhoeck & Ruprecht) Göttingen 2016, S. 205-218.

Anette Weinke, The Eichmann Trial, Hannah Arendt’s Eichmann in Jerusalem and the Semantics of Industrialized Mass Murder, in: The Trial of Adolf Eichmann. Retrospect and Prospect, (erscheint 2018 bei Toronto University Press).

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PD Dr. Anette Weinke

Historisches Institut, Raum E010
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena

Telefon:+49 (0) 3641 9 444 53

E-Mail: annette.weinke@uni-jena.de