Studienprogramm

The focus of the three-year study program of our graduate college with spokesperson Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller is the activating strengthening of methodological and reflective competence, good scientific practice and, last but not least, the further development of linguistic possibilities of expression. The core programme consists of a total of three study days, two study weeks and a writing workshop. The content of the programme is based on a three-step process. In the first year, the main focus is on theories and methods, while in the second year the focus is on the discussion of empirical findings. In the last year, the analytical processing and the writing process are particularly accompanied. The contact person is Dr. Katharina Lenski.

The doctoral students* are also invited to make use of the services offered by the doctoral school of the Jena Center or the Imre Kertész Kolleg. In addition, after consultation with the supervisor, students are expected to attend an advanced seminar and the colloquium on contemporary history on a regular basis. In addition, doctoral students are encouraged to use the offers of the FSU Graduate School to acquire key qualifications.

Oberseminare und Zeitgeschichtliches Kolloquium

Die Projekte werden regelmäßig in den Oberseminaren der Betreuer*innen präsentiert, was die weitere Schärfung von Fragestellung, Quellenzugriff und Struktur ermöglicht. Die Teilnahme am Zeitgeschichtlichen Kolloquium sowie an den Kolloquien der Kooperationspartner/innen ermöglicht die Wahrnehmung und Diskussion neuer Themen und Forschungstrends.

Doktorandenschulen des Jena Center und des Imre Kertész Kollegs

Je nach Vereinbarung nehmen die Promovierenden an dem Programm der Doktorandenschule des Jena Center oder des Imre Kertész Kollegs teil, in denen die Projekte auch weiterer Doktorand*innen im vernetzten Gespräch diskutiert werden. Die Doktorand*innen sind aufgefordert, sich bei einer der beiden Doktorandenschulen anzumelden. Ein Wechsel ist möglich, muss aber zwischen den Semestern stattfinden.

Studientage

Einmal im Jahr diskutieren die Promovend*innen ihre Projekte mit allen Betreuer*innen auf einem Studientag, zu dem auch die Kooperationspartner/innen eingeladen werden. Im Zentrum steht neben der Weiterentwicklung des Projekts, das in unterschiedlichen Arbeitsphasen präsentiert wird, und die vergleichende Perspektive des Graduiertenkollegs. Die erste Kohorte der Geförderten diskutiert ihre Projekte 2018, die zweite 2019.

Studienwochen und Schreibwerkstätten

In zwei Studienwochen sollen die Promovierenden zu Beginn jeder Phase die Grundlagen für die nächsten Arbeitsschritte legen. Die erste Studienwoche ebnet den Weg für die Operationalisierung der Leitfragen und -begriffe sowie der gewählten Methoden. Hier sind drei Tage mit Lutz Niethammer, Alexander von Plato und Dorothee Wierling und weiteren Wissenschaftler*innen vorgesehen. Zur Vorbereitung wird u.a. der von den Genannten 1991 herausgegebene Band „Die volkseigene Erfahrung“ gelesen. Daran anknüpfend werden aus der Kritik des Diktaturen- und Totalitarismus-Begriffs die theoretische und methodische Fundierung des Projekts und die Reflexion desselben aus heutiger Sicht folgen. Dies ermöglicht es, sowohl forschungs- als auch lebenspraktische Erfahrungen zu reflektieren, auf die eigenen Methodenfragen rückzubinden und den Diktaturbegriff zu diskutieren.

Die zweite Studienwoche dient dem gemeinsamen Überlegen von Reichweite und Aussagekraft des bis dahin gesammelten empirischen Materials und wird die „Erfahrung“ der Diktaturgeschichte als Nachkriegsgeschichte und ihrer Repräsentationen thematisieren und den Zusammenhang zu den erhobenen Quellen herstellen. Hier werden vergleichende Perspektiven entwickelt und entlang der einzelnen Promotionsprojekte diskutiert.

Schreibwerkstätten sollen den Schreibprozess initiieren und fördern. Dabei ist zwischen den allgemeinen und den fachspezifischen Schreibwerkstätten zu unterscheiden. Die Fach-Schreibwerkstatt soll zu Beginn des dritten Jahres stehen. Da wir zwei Kohorten von Doktorand*innen haben, die im Abstand von einem halben Jahr ihre Arbeit aufgenommen haben, sind zwei Schreibwerkstätten vorgesehen, um den Bedürfnissen beider Kohorten gerecht zu werden.

  • National Socialist annihilation policy
  • Stalinism in the Soviet Union
  • Memory of dictatorship and war in Germany and Eastern Europe
  • European dictatorship comparison
  • German-Polish-Russian relations from 18th - 20th century
  • Sport History of Eastern Europe

 

12. April 2017
26. April 2017
09. Mai 2017
16. Mai 2017
30. Mai 2017
06. Juni 2017
04. Juli 2017
03. November 2017
02. - 04. Mai 201

25. Juni 2018

April 2019

Juni 2019

Juni 2019

Februar 2020

Februar 2020

Ausstellungsrundgang und Veranstaltung in der Gedenkstätte Andreasstraße für die erste Kohorte der Doktorand*innen
Öffentlicher Auftakt mit Vortrag von Prof. Dr. Dorothee Wierling
Methodendiskussion mit Vortrag von Klara Muhle und Kommentar von José Luis Aguilar López-Barajas
Methodendiskussion zum Vortrag von Dorothee Wierling am 26. April 2017
Schreibwerkstatt mit PD Dr. Peter Braun (Schreibzentrum)
Methodendiskussion mit Vortrag von Martin Breternitz und Kommentar von Johannes Streitberger
Methodendiskussion zu Diktaturen im 20. Jahrhundert
Ausstellungsrundgang und Veranstaltung in der Gedenkstätte Andreasstraße für die zweite Kohorte der Doktorand*innen
1. Studienwoche: "Die volkseigene Erfahrung"

Studientag: Betreuerkolloquium

2. Studienwoche

Studientag: Betreuerkolloquium

Schreibwerkstatt 1. Kohorte

Studientag: Betreuerkolloquium

Schreibwerkstatt 2. Kohorte